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..:: Das Schulgeschenk - Prolog ::..

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Prolog

Ursache allen Übels war der Mangel an Vorschlägen für ein Abschlussgeschenk sowie der männliche Drang zur unverbesserlichen Selbstdarstellung ihres handwerklichen Könnens. Der Gedanke zur Erneuerung des Fahrradabstellplatzes entsprang einem Brainstorming in der Projektwoche von Teilen des Abikomitees sowie Teilen des LK Geschichte die zur selbigen Zeit im Raum 36 anwesend waren. Nachdem neben Schullogo plus dazugehörigen neuen Gesicht der Schule nach außen, für uns wenig gute Vorschläge vorhanden waren, kam nach herumschweifenden Blicken aus dem Fenster und Einwürfen, die sich um eventuelle Veränderungen am Schulhof drehten, der Gedanke den Fahrradabstellplatz (nunmehr nur noch FAP tituliert) zu verändern. Über den Gedanken neu Rasen anzulegen, kam auch der radikalere Gedanke, das Alte bis dato gewesene vollkommen herauszureißen und durch neue Steine zu ersetzen. Diese Idee stieß vor allem bei den männlichen Anwesenden mehrheitlich auf pure Begeisterung. So machten sich dann auch sofort 5 Leute auf den Weg das Gebiet zu erkunden. Mit einem Zollstock bewaffnet, zogen wir nun ins Feld den FAP urbanisierbar zu machen. Nach groben Prüfungen der Gegebenheiten und fachmännischen Geplänkel wurde uns Fünfen klar, dass diese Erneuerung des Platzes die Sache ist, nach der wir gesucht hatten!!! Denn als wir dort unten standen und versuchten uns die Dimensionen dieses Vorhabens und die Möglichkeiten auszumalen, war ein jeder von uns von diesem Geschenk überzeugt. Unsere Euphorie wurde noch gesteigert, als wir inspiriert durch die Logoidee, überlegten, wie ein neuer Platz mit Logo oder Spruch aussehen könnte.

FAP im originalzustand

Die Idee war geboren, jedoch standen noch schwierige Fragen vor uns. Frage A: Wie würde der Jahrgang auf unsere Idee reagieren und würden wir eine Mehrheit finden, die diese Idee befürwortet? Frage B: Wie lässt sich dieses Jahrhundertbauwerk finanzieren und durchführen? Fakt war allerdings, bei diesem Projekt konnte durch viel eigenen Flüssigkeitsverlust ein jeder mithelfen und somit die Realisierbarkeit beschleunigen. Im handwerklichen Wahn getrieben, war der hohe Anteil an eigenen zu erbringenden Leistungen einer der Hauptlegitimierungsgründe für dieses Projekt gewesen, da hiermit ein jeder mithelfen konnte den Jahrgang 2002 dauerhaft mit der Schule zu verbinden. Die beiden großen Probleme bestanden jedoch noch. Eine erste vorsichtige Kalkulation ergab, dass die 360 bis 400 ausgemessene Quadratmeter, wenn sie von einer Firma gepflastert würden, so grob um die 5000,- Euro kosten würden. Diese Kosten ließen sich jedoch halbieren sofern genügend Leute ihre Muskelkraft zur Verfügung stellen und somit den Einsatz von teuren Maschinen wettmachen würden. Der erste Schritt war getan. Weitere größere Energie sollte erst mal noch nicht in das Projekt gesteckt werden, bis wir uns der Unterstützung der Mehrheit der Schüler sicherer waren. Einige ließen sich aber auch davon nicht stören und rechneten uns immer wieder vor, wie viel Steine man zu welchen Konditionen mit dem x-ten Mitarbeiterrabatt und den schönsten Augenzwinkern bei den Verkäufern etc. erhalten könnte.

Da wir uns in der Abigruppe nicht auf eine gemeinsame Stellung zu dem Pflastern 2002 Projekt einigen konnten, wurde eine Entscheidung pro oder contra Pflastern 2002 direkt an die Schüler weitergegeben. Nachdem viele der Mitschüler schon im voraus erfahren hatten, welches Projekt als Abschlussprojekt am meisten Staub aufgewirbelt hat, sollte eine Abstimmung die endgültige Entscheidung über den weiteren Verlauf geben. Diese Abstimmung sollte sich jedoch schwieriger als erwartet darstellen. Neben einem schlechten Vorstellungskonzept, nicht eindeutiger Abstimmungsfragen sowie durcheinander sprechen der Redner, kam es fasst zu einem Scheitern des Projektes.
So wurden die Mitschüler vor einer zu hohen Summe gestellt, ohne zu wissen wie sie sich zusammensetzt und auch mindern lässt sowie durch die Fragestellung zu einer uneingeschränkten Solidarität mit dem Projekt aufgefordert. Nachdem die erste Abstimmung keine Mehrheit fand und tumultartige Szenen das Bild prägten, konnte nach eingehender Erläuterung, dass ohne abgesicherte Finanzierung der Bau nicht gestartet wird und es in der Abstimmung um die grundsätzliche Unterstützung sowohl seelischer als auch körperlicher Art ginge, glücklicherweise doch noch eine Mehrheit gefunden werden. Das Problem war, dass viele die Idee an sich gut fanden, jedoch an der Durchführung zweifelten und so bei der Wahl dagegen stimmten. Im nachhinein betrachtet, kam die Mehrheit hauptsächlich deshalb zustande, weil Pflastern 2002 wenigstens ein Grundkonzept bei der Vorstellung präsentieren konnte und es keine wirkliche Alternative gab. Leider stimmten auch Leute für das Projekt, für die, im Gesamtverlauf gesehen, einzig ihre Stimme die Unterstützung des Projekts waren.

Nachdem das Projekt die erst Hürde genommen hatte, ging es nun darum genügend Sponsoren zu finden, die Kosten durch Beziehungen weitmöglichst zu reduzieren, eine Übereinstimmung mit der Schulleitung zu finden und alles soweit klarzumachen, dass der Förderverein bloß noch seine Unterschrift unter die Bestellungen und Aufträge setzen musste. Zur genauen Maßnahme des Platzes und zur Erstellung eines Angebotes zur Lieferung der benötigten Stein- und Recyclingmenge kam Herr Krause von einer regionalen Baufirma. Dieser gab noch viele wichtige Hinweise und erstellte ein sehr kostengünstiges Materialangebot welches wir im Endeffekt mit einigen kleinen Änderungen annahmen. Des Weiteren sicherte uns eine Fachkraft seine Hilfe bei der Aktion zu. Da die Fachkraft Ronny persönlich bekannt war und ihm die nötige rechtliche Sicherheit von Seiten seines Arbeitgebers zugesichert werden konnte, war es für Ihn keine Frage mitzuhelfen und von der Firma, in der er arbeitete, das dringend benötigte Firmenmaterial (Rüttler etc.) mitbenutzen zu dürfen. Mit Ihm war uns ein großer Wurf gelungen und die Vision wurde immer greifbarer. Gleichfalls gelang es uns die finanzielle Absicherung immer realer zu gestalten. So standen zum damaligen Zeitpunkt schon genügend Reserven auf der Haben-Seite. Somit konnte langsam die Praxis beginnen. Zwischenzeitlich sah es sogar danach aus, als könnten wir die finanzielle Hauptlast des Projektes (Beschaffung der Steine) durch Steine aus der Groß Schulzendorfer Schule entschärfen. Jedoch stellte wir bei einem Besuch in der Schule fest, dass es sich bei den dort vorhandenen überflüssigen Steinen leider nicht um einfache 6er Knochensteine, sondern um sehr eigenwillige schlecht zu verbauende 10er Rasensteine handelte. Dies war leider sehr schade, warf uns aber nicht weiter zurück, da das finanzielle Konzept stand. Nun musste nur noch der Förderverein und die Schule voll eingeweiht werden. Der Förderverein wurde spontan auf einer Sitzung überrascht, bei der wir einem kurzen Vortrag über Pflastern 2002 hielten und uns die Finanzen beim Förderverein anschauten. Nachdem die Schulleitung immer mal wieder Informationen über das FAP-Projekt durch den LK Mathe oder über kurze Flur Smalltalks erhielt, wurde das Sekretariat zum Zweitwohnsitz für einige Schüler und man wurde perdu mit Frau Krüger. Über unsere Vorstellungen und Wünsche informiert, wurden noch einige viele logistische Sachen abgesprochen (Fahrradständer wohin? Wo Absperrung? Wann? ... ) und welche Hilfe wir vom Hausmeister bzw. den Sachen im Schulschuppen erwarten durften. Aber auch hier stießen wir auf großes Interesse, Unterstützung und Belobigungen zu diesem Projekt. Dadurch ermuntert, wurde der Zeitplan unseres Abschlussgeschenkes nun immer genauer.

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